Mietspiegel, Verbraucherpreisindizes und Einkommensstatistiken bilden das stabile Fundament. Ergänzend nutzen wir Inseratsdaten, Energieabrechnungen und Nahverkehrstarife, um die Lücke zwischen offizieller Erhebung und gelebter Wirklichkeit zu schließen. So werden Trends früh sichtbar, etwa steigende Warmmieten trotz stagnierender Kaltmieten, oder sinkende Angebotsvielfalt bei gleichzeitig wachsender Quadratmeterzahl. Diese Kombination erzeugt robuste, alltagsnahe Insights, die Entscheidungen unmittelbar unterstützen.
Extreme Luxusobjekte und Sanierungsruinen verzerren Durchschnittswerte. Deshalb arbeiten wir mit Mediansätzen, filtern Dubletten, clustern nach Lage, Baujahr und Ausstattung und glätten Zeitreihen, ohne relevante Ausschläge zu verstecken. So lassen sich echte Bewegungen von Rauschen trennen. Das Ergebnis sind belastbare Kennziffern, die zwischen Stadtteilen vergleichbar bleiben und den Blick schärfen, wenn Schlagzeilen übertreiben oder Einzelfälle plötzlich allgemeine Wahrheiten zu bestätigen scheinen.
Annahmen zu Haushaltsgrößen, Pendelwegen oder Energieverbrauch sind nie universell. Wir dokumentieren sie offen, zeigen Sensitivitäten und veröffentlichen Aktualisierungen in nachvollziehbaren Intervallen. Wer möchte, kann Parameter anpassen und sieht sofort, wie Ergebnisse kippen oder stabil bleiben. Diese Transparenz stärkt Vertrauen, erlaubt Widerspruch auf Augenhöhe und macht das Barometer zu einem lernenden Instrument, das sich gemeinsam mit Erfahrungen, Märkten und politischen Rahmenbedingungen weiterentwickelt.
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